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Geschichte |
Kaum ein
Mann war so vielseitig und vorausschauend wie – Geboren am 10. 01. 1802 in Venedig stand für seinen Vater fest, dass der – einzige – Sohn „nur“ Beamter werden könne. |
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![]() Die Taufkirche: San Piedro in Castello auf der Insel Olivolo |
Statt der geplanten
militärischen Karriere zog es der junge Carlo vor, an die Universität v.
Padua Mathematik zu studieren. Bereits 2 Jahre später war Carlo de Ghega
Doktor der Mathematik!
Wieder 2 Jahre später trat Carl Ghega in den österreichischen Staatsdienst in Venedig ein. |
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Damit war der weitere Weg vorgezeichnet, denn 1836 wurde Carl Ghega nach Wien zum Bau der „Kaiser-Ferdinand-Nordbahn“ berufen. Maßgeblich an diesem Aufstieg war sein Freund, der Bankier S. M. Rothschild, beteiligt. Diese Freundschaft war auch bei den weiteren Bauvorhaben, speziell beim Bau der Semmeringbahn, sehr hilfreich. Bereits nach 3 Jahren, am 7. Juli 1839 wurde die Strecke Wien – Brünn eröffnet. Rastlos wie eben das Leben im Dienste der Eisenbahn dieses Mannes war, nahm der Ing. 1842 die Planung der südlichen Staatsbahnen in Angriff. Um mehr über Eisenbahnen im Gebirge zu erfahren, unternahm Carl Ghega noch im selben Jahr eine Studienreise nach Amerika. Wieder 2 Jahre später war Carl Ghega mit der Planung der Semmeringbahn fertig. Im selben Jahr, am 21.10.1844 wird die Strecke Mürzzuschlag – Graz, eröffnet. 2 Jahre
Später – Graz – Cilli – UND
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| 1851 lässt Carl Ghega eine Lokomotivkonkurrenz am Semmering durchführen. Da es zu dieser Zeit von allen Seiten Proteste und Befürchtungen gab, es gäbe keine Lokomotive, die diese Steigungen bewältigen könne, griff der intelligente Ingenieur zu dieser List. |
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Sein Freund, Freiherr Wilhelm v. Engerth „baute“ aus den 4 Wettbewerbsmaschinen die Engerth-Lok. 1851 wurde der Ingenieur Carl Ghega in den Ritterstand erhoben. Am 12.
April 1854 besichtigte Kaiser Franz Joseph die Weltweit schreiben die Zeitungen: Mit diesem genialen, einzigartigem Werk sind die Alpen von nun an keine Barriere mehr. Als am 17. Juli 1854 der erste fahrplanmäßige Personenzug über den Semmering fährt, ist das Lebenswerk des größten Genies der Eisenbahngeschichte bis zum heutigen Tag unerreicht vollendet. Am 27. Juli 1857 wird die Gesamtstrecke Wien – Triest eröffnet. ALLEN Neidern, Unkenrufen zum Trotz führt diese Bahnstrecke durch eine einmalige Landschaft. Nur dem Ing. CARL RITTER v. GHEGA war es gelungen, sämtliche Bauwerke in die Landschaft zu integrieren, wie es weder vorher noch nachher jemandem möglich war. Dieses einmalige Juwel wird so lange Menschen in aller Welt begeistern – UND PROBLEMLOS FUNKTIONIEREN – solange die Vernunft siegt, und kein weiteres, sinnloses Loch in den Berg gebohrt wird. |
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![]() Grabstein am ehemaligen Währinger Friedhof, jetzt Währinger Park |
![]() Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof, Eingang Tor 2, Gruppe 32 A, Nummer 24, |
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Dieses,
und manch anderes mehr kann jeder Besucher ab dem Frühjahr 2011 im –
ersten und einzigen – GHEGA-Museum sehen und hören. Es ist die
wichtigste Aufgabe der Mitglieder des Vereines der FREUNDE CARL RITTER v.
GHEGA sein Wirken und Schaffen, seinen feinen Kunstsinn, für die Nachwelt
zu bewahren. Georg Zwickl |
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